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Cakrasamvara mit Partnerin
  • Cakrasamvara mit Partnerin
  • Skulptur
  • Ende 17./Anfang 18. Jh.
  • Tibet
  • Kupfer
  • Objektmaß: 16 x 14 x 6 cm (Schätzung)
    Gewicht: 1,8 kg
  • Ident.Nr. I 10163
  • Sammlung: Museum für Asiatische Kunst | Süd-, Südost- und Zentralasien
  • © Foto: Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Jürgen Liepe
Beschreibung
Der zornvolle Chakrasamvara, „der das Rad (der Wiedergeburt) anhält“, ist in der Schule der Kagyüpa eine beliebte Schutzgottheit. Er wird hier in Vereinigung mit seiner Partnerin Vajravarahi dargestellt. In der Regel hat er vier Köpfe und zwölf Arme. So wie viele zornvolle Gottheiten, steht er auf dem roten Kalaratri und dem schwarzen Bhairava, welche Stolze und Unwissenheit symbolisieren.

Zornvolle oder rasende Gottheiten
Gottheiten in zornvoller Erscheinung, wie Vajrapani oder Mahakala, verkörpern die Wissenskräfte. Sie sollen keine Angst verursachen, sondern dem praktizierenden Gläubigen helfen, die Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung zu überwinden. Eine besondere Kategorie unter diesen Gottheiten bilden die Dharmapalas, die "Beschützer der Lehre", ehemalige dämonischen Feinde des Buddhismus, die von tantrischen Yogis bezwungen und als Schutzgottheiten in die Lehre des Buddhismus integriert wurden.


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