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  • Becken (Gefäß)
  • 14. Jahrhundert
    Datierung engl.: 14th century
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
  • Kupferlegierung, getrieben, graviert/ziseliert
  • Höhe: 19,5 cm
    Durchmesser: 69,2 cm
    Gewicht: 2100 g
  • Ident.Nr. I. 3584
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Description
Multimedia
Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Charakteristisches Merkmal des Beckens ist der zwanzigfach gezackte Rand. Das Stück ist nahezu vollständig graviert. Der Boden ist konzentrisch gegliedert. Ein Herrscher auf einem Thron wird von zwei Dienern flankiert, die ihm etwas reichen. Darunter sitzen zwei Musiker mit Harfe und Trommel. Durch ein glattes schmales Band getrennt folgt ein Flechtband, das sechs Medaillons bildet, die mit Musikanten oder Tänzern gefüllt sind. Dazwischen sind Tierszenen mit Hasen, Enten, Rehen und Wildschweinen vor gravierten Ranken eingraviert. Auf der Wandung erscheinen Figuren wie Musikanten oder Tiere, Enten und Schildkröten. Das Schildkrötenmotiv ist chinesischen Ursprunges und symbolisiert das Glück, während Enten für ein langes Leben stehen. Der Rand ist zweifach gelocht.
Becken dieser Form sind ab dem 12. Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof.


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