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  • Grabstein (Stein)
  • 822
    Datierung engl.: 822
    hiǧra - dt.: 207
    hijra - engl.: 207
  • Herkunft (Allgemein): Ägypten (Land)
  • Marmor, geschnitten, poliert, eingemeißelt
  • Höhe: 59,5 cm
    Breite: 29,5 cm
    Tiefe: 4,5 cm
  • Ident.Nr. I. 1361
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Description
Multimedia
Hochrechteckiger Grabstein aus Marmor. Die eingemeißelte Inschrift im sogenannten Kufi-Duktus beträgt elf Zeilen. Das Schriftfeld ist von einem einfachen Flechtband umrahmt. Zentral und oberhalb der Inschrift ist ein vegetabiles Motiv zu erkennen. Der Text fängt mit der Basmala an. In Zeile 4 wird der Name des Verstorbenen erwähnt: ʿAbdallah Maimun. Bei den Zeilen 5 bis 7 handelt es sich um das Glaubensbekenntnis. In den letzten zwei Zeilen wird das Todesdatum erwähnt: Im Monat Rabiʿ al-achir des Jahres 207 H./ September des Jahres 822 n.Chr.
Die kantige Kufi-Schrift ist einer der ältesten Formen kalligraphischer Schriften, benannt nach der Stadt Kufa im Irak. Diese Art von Kalligraphie wurde auch zur Dekoration von Metall-, Holz- und Keramikobjekten sowie von Gebäuden verwendet.


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