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  • Paneel (Wandverkleidung)
  • 20. Jahrhundert
    Datierung engl.: 20th century
  • Herkunft (Allgemein): Irak (Land)
    Herkunft (Allgemein): Samarra (Ort)
  • Gips, geformt, geschnitten, durchbohrt
  • Höhe: 48 cm
    Breite: 73 cm
    Tiefe: 7 cm
  • Ident.Nr. I. 3535
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Beschreibung
Abguss eines Stuckpaneels, das zu einer Gebetsnische mit kleinen Säulen gehört. Der untere Teil der Nische ist mit einer achtblättrigen Rosette verziert, in der sich Weinblätter um ein zentrales Blatt gruppieren. Links schließt sich die Säule an, deren Basis glockenförmig und glatt belassen ist, während die Oberfläche der Säule durch eingetiefte Dreiecke strukturiert ist. Die Nische ist dreifach gerahmt mit zwei vertikalen Blätterranken und einem Perlband außen. Gefunden in Haus III, Raum 2.
Die Wände der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren mit dicht gemusterten Stuckpaneelen und Stuckfriesen verkleidet. In zahlreichen Räumen fanden sich auch Gebetsnischen für eine private Nutzung. Bei den Mustern handelt es sich meist um geschnittene vegetabile und geometrische Motive im sogenannten Samarra Schrägschnitt.


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