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  • Fragment (Wandverkleidung)
  • 836 - 892
    Datierung engl.: 836 - 892
    Dynastie - dt.: Abbasiden
    Dynastie - engl.: Abbasids
  • Herkunft (Allgemein): Irak (Land)
    Fundort: Samarra (Ort)
  • Gips, geformt, geschnitten, durchbohrt
  • Höhe: 92 cm
    Breite: 121 cm
    Tiefe: 9 cm
  • Ident.Nr. I. 3487.1 c
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Beschreibung
Teil eines breiten Stuckpaneels mit einer Abfolge von stehenden Rauten und Dreieckfeldern. Alle Rauten sind von Perlstäben eingefasst; innen sind sie mit einer vasenförmigen Blüte verziert, aus der eine Blattknospe wächst. Seitlich erscheinen stilisierte eingerollte Blätter. Die dazwischenliegenden Dreiecke sind spiegelsymmetrisch angeordnet; sie sind ebenfalls mit Blättern, eingerollten Knospen und Blüten gefüllt. Der gesamte Fries wird unten von einem Perlstab eingefasst. Die obere Begrenzung besteht aus einem Perlband, das auch die zugehörigen Nischenfelder I. 3487.3, I. 3487.4a, I. 3487.4b und I. 3488 einfasst. Gefunden in Haus XIII, Raum 11.
Die Wände der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren mit dicht gemusterten Stuckpaneelen und Stuckfriesen verkleidet. Zumeist handelt es sich um vegetabile und geometrische Motive im sogenannten Samarra Schrägschnitt. Viele erinnern an geschnitzte Holz- oder bearbeitete Marmorpaneele, wie sie in Samarra auch gefunden wurden. Da alle Hölzer und Steine importiert werden mussten, stellte man preiswertere und schneller herzustellende Wandverkleidungen aus Gipsstuck her. Teilweise haben sich Farbreste erhalten, die zeigen, dass die Stucke farbig gefasst waren.


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