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  • Kleingemusterter Holbein-Teppich (Knüpfteppich)
  • 16. Jahrhundert
    Datierung engl.: 16th century
    Dynastie - dt.: Osmanen
    Dynastie - engl.: Ottomans
  • Herkunft (Allgemein): Türkei (Land)
    Herkunft (Allgemein): Uschak (Ort)
  • Kette: Wolle; Schuss: Wolle; Knoten: Wolle, symmetrisch, V 39, H 32 pro 10 cm
  • Höhe: 274 cm
    Breite: 142 cm
    Rahmenmaß: 286 x 151 x 3 cm
    Gewicht: 30 kg incl. Rahmen
  • Ident.Nr. 1882,894
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Jörg P. Anders
Beschreibung
Dieser Teppich gehört zu einer Gruppe von Teppichen mit ähnlicher Musterung, die nach dem Renaissancemaler Hans Holbein dem Jüngeren (1497-1543) benannt ist, da sie auf dessen Gemälden öfter erscheinen. Neben den kleingemusterten gibt es auch eine eigene Gruppe großgemusterter Holbein-Teppiche. Beide Gruppen weisen eine charakteristische Borte mit pseudo-kufischer Schrift auf, d.h. sie erinnert an arabische Inschriften im Kufi-Duktus, ist aber nicht lesbar.

Die Feldmusterung der kleingemusterten "Holbein"-Teppiche besteht aus Flechtband-Oktogonen, die diagonal gleichfarbig geordnet sind, kombiniert mit Rautenformen, die versetzt zu den Oktogonen gereiht sind. Auf dem vorliegenden Teppich liegen sieben Reihen mit je drei Ornamenten vor, wobei der Grund zweifarbig quadriert ist. Ein weißes Flechtband in pseudo-arabischer Schrift auf dunklem Grund bildet den Bortendekor.


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