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  • Schale (Gefäßkeramik)
  • Ende 12. Jahrhundert
    Datierung engl.: late 12th century
    Dynastie - dt.: Ilchaniden
    Dynastie - engl.: Ilkhanids
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
  • Quarzfritte, opake weiße Glasur mit roter, türkisfarbener und blauer In-und Aufglasurbemalung
  • Höhe: 7,2 cm
    Durchmesser: 16 cm
    Wandungsstärke: ca. 0,3 cm
  • Ident.Nr. I. 2248
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Beschreibung
Multimedia
Kleine Schale mit buntem Dekor auf weißer Glasur, verziert in der so genannten Minai-Technik, d.h. mit Schmelzfarben in und über der Glasur: im Spiegel ist eine sechsblättrige Rosette mit abwechselnd roten und blauen Blüten zwischen grünen Blattranken; um den inneren Rand verläuft ein Buchstabenfries, eingeteilt in farblich verschiedene Felder. Auf der Außenseite erscheint ein kursiver Schrift nachempfundener Fries zwischen roten Linien.
Das Auftragen der verschiedenen Farben und das mehrfache Brennen erforderten großes Geschick und Erfahrung der Töpfer. In der Mina'i-Technik hergestellte Gefäße wurden häufig zusätzlich mit Blattgold verziert.


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