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  • Tintenfass (Schreibzeug)
  • 2. Hälfte 12. Jahrhundert
    Datierung engl.: 2nd half of the 12th century
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
    Herkunft (Allgemein): Afghanistan (Land)
  • Kupferlegierung, Silber, Kupfer, gegossen, graviert/ziseliert, tauschiert, mit schwarzer Masse
  • Höhe: 6 cm
    Durchmesser: 8 cm
    Gewicht: 396 g
  • Ident.Nr. I. 46/63
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Beschreibung
Multimedia
Gegossenes Tintenfass mit graviertem und tauschiertem Dekor. Der Hauptdekor des zylindrischen Tintenfasses ist in drei silbertauschierte Friese unterteilt: der mittlere Fries gibt eine Inschrift mit Segenswünschen über Spiralrankendekor wieder. Die Inschrift ist durch drei Medaillons mit geflochtenen Anhängern gegliedert. Die beiden Friese darüber und darunter zeigen Szenen des höfischen Lebens mit Zechern, die von Lauten- und Harfenspielern unterhalten werden. Die Figuren sind jeweils zu fünft gruppiert; sie halten Becher, Flaschen und Blütenzweige in ihren Händen. Eine weitere silbertauschierte Inschrift auf der Oberseite des Tintenfasses zählt ebenfalls gute Wünsche auf. Der Boden zeigt drei Kartuschen mit Ranken, die ein Flechtornament rahmen sowie ein geometrisches Flechtmuster um die durchlochte Mitte des Bodens. Der Deckel fehlt.


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