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  • Metallkanne
  • Helmut Kemnitz, Sammler
  • Afghanistan (Land/Region)
  • Kupfer; Messing, Zinn
  • Höhe x Breite x Tiefe: 19,9 x 22,3 x 18,5 cm
    Gewicht: 1,5 kg
  • Ident.Nr. I B 11384
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Nordafrika, West- und Zentralasien
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Martin Franken
Description
Karteikarte:
Der Fuß aus Messing gegossen, ist trompetenförmig und 2,5 cm hoch. Die Bodenplatte ist leicht ausgetieft und mit dem gegossenen Messingfuß verlötet. Das Ganze ist dann auf dem Kannenkörper angelötet. Nach dem Anfangsdurchmesser von 9 cm verbreitert sich der Durchmesser des Kannenkörpers nach außen auf 18 cm. Der insgesamt 10,6 cm hohe Kannenkörper ist aus zwei Teilen zusammengesetzt. An der Tülle entgegengesetzter Seite ist eine senkrechte Fuge bis zur Bauchmitte, dann eine waagerechte Fuge erkennbar. Unterhalb dieser Fuge ist ein ca, 1,5 cm hoher Rand,in dem 5 mm hohe, aneinander gereihte Schrägstriche eingemeißelt sind. In ca, 2 cm Höhe vom Kannenboden aus, ist ein Strichmuster (senkrechtstehend) eingemeißelt. Die mit 2 cm Abstand voneinander gehaltenen Striche sind mit 2 schrägen kleinen Strichen verbunden. Eine senkrechte Fuge ist für diesen unteren Teil nicht nachweisbar (wegen Unregelmäßigkeit der Form ist es vermutlich Hammer-, keine Drückarbeit).
Das obere Teil des Kannenbauches ist mit einer Ausdehnung von 4,5 cm in Rechtecke und Quadrate eingeteilt.
Blumen-ranken- und blätterförmige Motive verzieren diese Flächen. Seitlich begrenzt werden diese Vierecke durch senkrecht stehende, verschieden breite, Doppellinien.
Die aus Messing gegossene Tülle ist unten dünn ausgeschmiedet und im Loch am Kannenbauch eingesetzt. Der nach innen durchgehende Teil ist auf einem Formeisen umgeschlagen und mit Zinn verlötet. Die sechskantförmig gearbeitete Tülle ist an der Vorderseite mit einem medaillonförmigen Ornament, die Seiten mit blätterförmigen Ornamenten verziert.
Eine aufgesetzte ovale Messingscheibe bildet den Übergang zu einem runden Messingrohr, das als Gießteil schräg geschnitten ist. Nach zwei Doppellinien über den Vierecken am Kannenbauch, folgt eine Verzierung in verschlungener Form (Höhe 1,9 cm).
Der anschließend aufgesetzte Hals ist flanschförmig gearbeitet. Die Außenseiten sind in waagerechter Anordnung mit Doppellinien, mit Schrägstrichen und auf der Spitze stehenden Rechtecken, verziert. Den Abschluß bildet ein Messingring, der über das Halsende geschoben und mit Zinn verlötet ist.
Alle eingemeißelten Ornamente sind mit Asphalt geschwärzt.


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