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  • Fragment einer Empore
  • um 1170
  • Entstehungsort stilistisch: Niedersachsen
  • Stuck
  • Höhe: 17 cm
    Breite: 20,5 cm
    Tiefe: 8,4 cm
  • Ident.Nr. 2739 1
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Skulpturensammlung
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Die Empore bildete den oberen Abschluss einer Darstellung des jüngsten Gerichts, dessen weitere Teile in der Apsis gemalt waren. Christus thront auf einem Regenbogen, auf seinen Armen liegen Spruchbänder. Rechts und links von ihm sitzen die Apostel, deren Köpfe größtenteils nicht mehr vorhanden sind, jeweils zu zweit oder zu dritt auf Bänken. Die aus der ehemaligen Benediktinerabtei in Gröningen stammende Empore war Teil eines nicht nur die Apsis, sondern die gesamte Kirche umfassenden Darstellungsprogramms. Heute prägt eine reiche Farbigkeit, die den ursprünglichen Zustand rekonstruiert, das Erscheinungsbild der Klosterkirche St. Vitus, in der eine Gipsreplik die originale Empore ersetzt.
Sachsen war im 12. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der Verarbeitung von Stuck im Bereich der Ornamentik und der Skulptur, wofür die Gröninger Empore als ein wichtiges Beispiel dient.


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