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Kuck i mal rein! / Was kann da sein? / Hab' i ka Schwein, / Dann fall' i nein!
  • Kuck i mal rein! / Was kann da sein? / Hab' i ka Schwein, / Dann fall' i nein!
  • Vorratsschachtel für Spielkarten
  • Ende 19. Jahrhundert
  • Gebrauchsort: Bremerhaven
  • Pappe, beklebt, Leder, Seide
  • Höhe x Breite x Tiefe: max. 16,5 x 16 x 14 cm
  • Ident.Nr. D (7 F) 362/1982
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Vorratsschachtel für Kartenspiele in Hausform. Wenn der Deckel nach oben aufgeklappt wird, kann die Frontseite nach unten geklappt werden. Im Inneren dann eine Aufteilung in unterschiedlich hohe Felder, in die einzelnen Kartenspiele eingesteckt werden konnten. Der Deckel ist mit gelber Seide gefüttert.
Das Dach ist mit geprägter Pappe beklebt, die Dachschindeln imitiert. Die Schachtel ist außen im Stil einer Gartenlaube beklebt. Auf der klappbaren Frontseite sieht man drei Männer (einer von ihnen mit Studentenmütze) an einem Tisch Karten spielen. Die Tischplatte ist ausgesägt und gibt den Blick auf ein Schwein aus Zinn frei. Darüber der Spruch: "Kuck i mal rein! / Was kann da sein? / Hab' i ka Schwein, / Dann fall' i nein!". Auf den Seiten ebenfalls je ein Spruch: "Wenn Du bei Petrus / Einlass willst, / Sagt er vorher erst / heiter: / Freund, spielst du Scat, / so komm herein / Wenn nicht, / so gehe weiter." und "Ganz ohne Wentzel zu / tourniren, / Das nennt man besser / hazabiren. / Bei Manchem zwar / schlägt's glücklich ein, / Doch hat nicht Jeder / so viel Schwein".


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