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XIXa. Kalbungszeit XIXb. Brunstzeit
  • XIXa. Kalbungszeit XIXb. Brunstzeit
  • Ritzzeichnung; Kupferstich
  • Gustav Hagemann (17.2.1891 - 24.5.1982), Auftraggeber
    Verlag L. Schwann, Druckerei
  • 1929
  • Herstellungsort: Norwegen, Schweden (GEOREG)
    Sápmi (Nordeuropa) (Region)
    Samen (Sámi, "Lappen") (Ethnie)
  • Kupferstich auf Büttenpapier
  • Höhe x Breite: 66 x 45 cm
  • Ident.Nr. II C 2687 a/19
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Kalbungszeit. In Kupfer geritzt von Karesuando-Sámi Nils Valkeapaa. Entstehungsjahr 1929
In der Ritzdarstellung sind die Kühe mit ihren Kälbern sich selbst überlassen. Die Kote links oben ist in größerer Entfernung vom Kalbungsplatz zu denken. Es liegt noch Schnee, wie durch die abgeschirrten Pulks bei der Kote angedeutet wird. Der Lappe bei der Kote mit seinem Hund stellt den Wächter dar, der die Kühe vor Raubtieren schützt. Das Ablecken der neugeborenen Kälber wird in Reihe zwei links aussen und in der Reihe vier bei den beiden ersten Paaren dargestellt. Die übrigen Kälber sucher bereits Nahrung oder säugen bei den Mutterkühen.

Brunstzeit.
Das Blatt zeigt die verschiedenen Stadien des Bespringens und der Paarung in der Herde, sowie an zwei Stellen (links unten und in der Mitte) brünstige Bullen im Zweikampf.

Die Zeichnung stammt aus der Künstlermappe "Lappen zeichnen ihr Leben" mit 63 Original-Ritzzeichnungen samischer Künstler; veranlaßt von Gustav Hagemann.


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