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VII. Sturmnacht
  • VII. Sturmnacht
  • Ritzzeichnung; Kupferstich
  • Gustav Hagemann (17.2.1891 - 24.5.1982), Auftraggeber
    Verlag L. Schwann, Druckerei
  • 1955
  • Herstellungsort: Norwegen, Schweden
    Sápmi (Nordeuropa) (Region)
    Samen (Sámi, "Lappen") (Ethnie)
  • Kupferstich auf Büttenpapier
  • Höhe x Breite: 66 x 45 cm
  • Ident.Nr. II C 2687 b/7
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Sturmnacht. In Kupfer geritzt von Jon Valkeapää, Könkämä. Entstehungsjahr 1955.
In einer kalten Polarnacht rettete Guttorm Valkeapää seien Familie vor dem Erfrieren. Als ein eisiger Schneesturm sein Zelt vernichtete, packte er die Kinder zwischen Rentierfelle in einen Schlitten und steuerte ihn, vom Sturm getrieben, bis zur Gebirgshütte Naimakka. Im oberen Bildteil sieht man im Schneesturm den von Guttorm für die Kinder bereitgestellten Schlitten. Seine Frau bemüht sich noch, ihren Säugling in der Komse mit unter den schützeden Fellen zu bergen; gleichzeitig hält sie den Schlitten an der Leine fest. Eine andere Frau mit übergeworfenem Lasso und ganz rechts Guttorm, der als letzter aus dem zusammenbrechenden Zelt fliehend, laufen zum Schlitten. Im unteren Bildteil rechts ist die Sturmfahrt dargestellt. Beide Frauen halten den Schlitten mit dem Lasso fest, während Guttorm ihn steuert. Links ist die Gebirgshütte Naimakka, in der ihnen Schutz und Hilfe zuteil wird.

Die Zeichnung stammt aus der Künstlermappe "Lappen zeichnen ihr Leben" mit 63 Original-Ritzzeichnungen samischer Künstler; veranlaßt von Gustav Hagemann.


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