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XVII. Eine Uldasfrau erscheint einem schlafenden Lappen
  • XVII. Eine Uldasfrau erscheint einem schlafenden Lappen
  • Ritzzeichnung; Kupferstich
  • Gustav Hagemann (17.2.1891 - 24.5.1982), Auftraggeber
    Verlag L. Schwann, Druckerei
  • 1956
  • Herstellungsort: Norwegen, Schweden
    Sápmi (Nordeuropa) (Region)
    Samen (Sámi, "Lappen") (Ethnie)
  • Kupferstich auf Büttenpapier
  • Höhe x Breite: 66 x 45 cm
  • Ident.Nr. II C 2687 b/17
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Eine Uldasfrau erscheint einem schlafenden "Lappen". In Kupfer geritzt von Lars Hotti, Könkämä. Entstehungsjahr 1956.
Die Ritzzeichnung zeigt das Erlebnis von Nils Hotte, dem Bruder von Lars Hotti mit einer Uldasfrau auf seiner Rückreise vom Lyngenfjord. Während der Nacht beschließt er einige Stunden zu ruhen und bindet seine Fahrentiere an Birkenbäume. Er selbst schläft in seinem vorderen Pulk. Während er schläft tritt eine Uldasfrau mit bleichem Angesicht dicht an seinen Schlitten heran und sagt zu ihm in lauter Stimme: "Du musst sofort aufbrechen, deine Männer schlafen in der Wächterkote, und viele Wölfe greifen deine Herde an." Nils Hotti spannt seine Rentiere an und erreicht bald seine schlafenden Männer. Er weckt sie und gemeinsam vertreiben sie die angreifenden Wölfe.

Die Zeichnung stammt aus der Künstlermappe "Lappen zeichnen ihr Leben" mit 63 Original-Ritzzeichnungen samischer Künstler; veranlaßt von Gustav Hagemann.


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