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Adorationsszene
  • Adorationsszene
  • Glyptik (Rollsiegel)
  • 9.–7. Jahrhundert vor Christus
    Periode: Neuassyrisch
  • Stein-Chalzedon
  • Höhe: 3,9 cm
    Durchmesser: 1,6 cm
    Länge: 3,7 cm
  • Ident.Nr. VA 00508
  • Sammlung: Vorderasiatisches Museum
  • © Foto: Vorderasiatisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: _Olaf M. Teßmer
Beschreibung
Multimedia
Ein nach links gewandter bärtiger Mann im langen Gewand betet eine nach rechts gewandte Göttin im Strahlenkranz an. Im oberen Bildbereich über dem Kopf des Beters sind eine Mondsichel und das Siebengestirn zu erkennen. Die auf einem Podest stehende Göttin ist mit einem Schwert bewaffnet. Sie trägt eine sternenbekrönte, polosförmige Hörnerkrone sowie ein kurzes Untergewand unter einem langen geschlitzten Übergewand. Links neben dem Podest ist eine Fisch zu erkennen, rechts ein Granatapfel. Neben der Adorationsszene ist eine Fülle weiterer Bildelemente zu erkennen: Ein liegender Schlangendrache trägt auf seinem Rücken Spaten und Griffel, die Symbole der Götter Marduk und Nabu. Darüber befinden sich - getrennt durch eine schmale horizontale Linie - ein Stern, ein Stierkopf, eine Schildkröte sowie ein Blitzbündel (von links nach rechts). Links daneben ist ein Mischwesen (girtablullu) zu erkennen, das eine Flügelsonne stützt. Hinter ihm befinden sich eine Mondsichelstandarte mit Troddeln und eine senkrecht orientierte Raute. Eine ohne äußere Abgrenzung im Bereich zwischen Schlangendrachen und Mischwesen ins Siegelbild eingebrachte Legende benennt den Siegeleigentümer. [Anja Fügert]


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