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sog. "Berliner" Sarkophag
  • sog. "Berliner" Sarkophag
  • Sarkophag
  • Walter Peschke (1893 - 1952, ), überwiesen durch
  • verbale Datierung: um 300
  • Fundort: unbekannt
    Erwerbungsort: Berlin
    Entstehungsort stilistisch: stadtrömische Werkstatt
  • Marmor
  • 62,5 x 203 x 69,5 cm
  • Ident.Nr. 11291
  • 1939 durch Provinzialkonservator W. Peschke bei Auflösung des alten Matthaei-Friedhofs (Großgörschenstraße, Berlin) überwiesen worden. Das Stück stand am Grab der Familien Kleinecke Herrendorf.
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Multimedia
Der Sarkophagkasten ist nur auf der Vorderseite dekoriert und in fünf Bildfelder untergliedert: In der Mitte steht ein Philosoph, bekleidet mit Stiefeln, Tunika und Toga; in seiner Linken hält er eine Schriftrolle: Hinter ihm ist ein Vorhang aufgespannt (Parapetasma). Die beiden anschließenden Felder sind mit S-förmigen Riefeln dekoriert. Ganz links steht ein Hirt, bekleidet mit Stiefeln, Gamaschen, Ärmeltunika und Schultermantel. Auf seinen Schultern trägt er einen Widder, dem er mit der Linken einen zweihenkligen Becher (Kantharos) darbietet. Links neben ihm wächst eine Staude. Das stark zerstörte Bildfeld ganz rechts wiederholt dasselbe Motiv in spiegelverkehrter Weise.
(Theun-Mathias Schmidt)


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