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  • Spielkarte (Pappmaché)
  • 19. Jahrhundert
    Datierung engl.: 19th century
    Dynastie - dt.: Qadscharen
    Dynastie - engl.: Qajars
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
  • Pappmaché, Karton, grundiert, rote, grüne, schwarze und gelbliche Bemalung, lackiert
  • Höhe: 6,2 cm
    Breite: 4,1 cm
  • Ident.Nr. I. 8546.4
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Description
Multimedia
Qadscharische Spielkarte mit einem hockenden Lautenspieler, neben dem eine Tänzerin mit einem Glas in ihrer erhobenen rechten Hand steht. Der Bildausschnitt ist in einer ovalen Kartusche mit Blütenornamenten in den Zwickeln und auf dunkelrotem Grund wiedergegeben.
Die Karte gehört zu dem persischen As-Nas-Spiel, das im Prinzip nach denselben Regeln wie Poker gespielt wurde. Es umfasst fünf Spielfarben mit je vier bzw. fünf Karten, wobei Löwendarstellungen als Ass den höchsten Wert („As“) darstellen. Es folgen die sogenannten Hofkarten König („Schah“), Dame („Bibi)“ und Soldat („Serbaz“) sowie als niedrigster Wert Tänzerin/Musiker („Couli)“. Die Hintergrundfarbe dient gleichzeitig zur Erkennung des Kartenwertes.
Der Satz umfasst die Karten I. 8546.4-5. Vgl. auch die anderen Spielkarten I. 8545.1-4, I. 8546.1-3 und I. 8547.1-4.


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