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  • Spielkarte (Pappmaché)
  • 19. Jahrhundert
    Datierung engl.: 19th century
    Dynastie - dt.: Qadscharen
    Dynastie - engl.: Qajars
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
  • Pappmaché, Karton, grundiert, rote, grüne, schwarze und kupferfarbene Bemalung, lackiert
  • Höhe: 6,5 cm
    Breite: 4,4 cm
  • Ident.Nr. I. 8547.4
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Description
Multimedia
Qadscharische Spielkarte mit einer Tänzerin, die eine Blüte in ihrer erhobenen rechten Hand hält. Der Bildausschnitt ist in einem goldenen Oval auf grünem Grund wiedergegeben, in dessen Zwickeln Blüten erscheinen. Er ist allerdings zu groß gewählt, sodass die Hand mit der Blüte und die Füße abgeschnitten sind.
Die Karte gehört zu dem persischen As-Nas-Spiel, das im Prinzip nach denselben Regeln wie Poker gespielt wurde. Es umfasst fünf Spielfarben mit je vier bzw. fünf Karten, wobei die Löwendarstellungen als Ass den höchsten Wert („As“) darstellen. Es folgen die sogenannten Hofkarten König („Schah“), Dame („Bibi)“ und Soldat („Serbaz“) sowie als niedrigster Wert Tänzerin/Musiker („Couli)“. Die Hintergrundfarbe dient gleichzeitig zur Erkennung des Kartenwertes.
Der Satz umfasst die Karten I. 8547.3-4. Vgl. auch die anderen Spielkarten I. 8545.1-4, I. 8546.1-5 und I. 8547.1-2.


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