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Gewirkte Malwenblüte
  • Gewirkte Malwenblüte
  • Gewebe
  • verbale Datierung: 7.-9. Jahrhundert
  • Ägypten, Antinoopolis (Land/Region)
  • Wirkerei in Wolle
  • 6 x 6,5 cm
  • Ident.Nr. 9329
  • 1896 von Carl Schmidt erworben, 1926 vom Kunstgewerbemuseum, Berlin im Tausch gegen Dubletten überwiesen
  • Sammlung: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst | Museum für Byzantinische Kunst
  • © Foto: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Antje Voigt
Beschreibung
Multimedia
Die aus einem Gewebe ausgeschnittene oder ausgerissene Wirkerei stellt eine Blüte, vermutlich eine Malwe dar. Der Blütenboden in der Mitte ist als Kreis wiedergegeben. Die darum liegenden Blütenblätter sind zu einem Ring stilisiert. Eine dicke Linie unterteilt die Blüte in der Mitte. An den Endpunkten oben und unten befindet sich je ein kleines, mit der Spitze zur Mitte gerichtetes Dreieck.
Malwenblüten sind ein typisches Dekorationselement für leichte Decken oder Vorhänge mit eingewirkten Streumustern.

Zur Deutung der Blüte als Malwe vgl. J. Matveyeva, Crossed flowers and circles: An evolution of Eucharistic symbols, Panic Design 2016.

Veröffentlichung: E. Ehler, C. Fluck, G. Mietke, Wissenschaft und Turbulent. Wolfgang Fritz Volbach, ein Wissenschaftler zwischen den beiden Weltkriegen, Wiesbaden 2017, S. 67-69, Kat. 35d.

Cäcilia Fluck (2017)


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