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Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh
  • Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh
  • Handschrift (Buchkunst)
  • Giat al-din Baysonqor (1397 - 1433), Bestellung, Auftraggeber
  • 1420
    Datierung engl.: 1420
    hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823
    hijra - engl.: Rabi‘ I 823
    Dynastie - dt.: Timuriden
    Dynastie - engl.: Timurids
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
    Herkunft (Allgemein): Schiras (Ort)
  • Papier, nachträglich ungleichmäßig beschnitten; gut poliert;
    Haupt-Textfeld: 11 von doppelter Randleiste getrennte vierspaltige Zeilen plus vier einspaltige; ca. 18 x 12,5 cm; äußere Randleisten ca. 23,5 x 16 cm;
    Rand: diagonale Beschriftung von größerem Randleisten-Dreieck getrennt, oben 19, davon sechs grau-silbern hinterlegt, unten 17 Zeilen, kleinere Dreiecke je am Anfang und Ende, kein Raster.
    Text Rußtinte; Schriftduktus: fast kalligraphisches, kleines Nasta’liq; Überschrift weitläufiges Nasta’liq, in Goldtinte vor Wolken auf Goldstaub-Grund.
    Rand: diagonale Beschriftung mittig von größerem Randleisten-Dreieck getrennt, kleineres Dreieck je am Anfang und Ende; gefüllt mit hellen Blumen und Gold-Blattwerk.
  • Höhe: 28 cm
    Breite: 19,5 cm
  • Ident.Nr. I. 4628 S. 270
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Beschreibung
Text im Hauptfeld: Nizami, Khusrau va Schirin,
Text am Rand: aus Auhadi, Divan, Gedichte.
Bild auf unterer Haupttext-Randleiste, keine obere Leiste.
Miniatur: das kleine Bild ist an den unteren Rand des Haupt-Textfelds gerückt und rechts abgestuft; es zeigt ein Rauminterieur mit Beschränkung auf das Wesentlichste für die Narrative – ein Lager auf rotem Teppich mit braunroter Bordüre und weggerutschter grüner Überdecke; die Liebesszene im Bett ist weitgehend ausgewischt. Eine dreiteilige Raumansicht wird oberhalb der vordersten Szene geboten mit Fliesen und Fenstervase; Zugänge zum Raum bleiben diesem Betrachterkreis uneinsichtig.
Zur ersten Stilgruppe, vgl. S. 12 etc.
Rand: großes und kleinere Dreiecke mit Ornamentfüllung in Gold und hellen Gouache-Farben.


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