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Theodosius II.
  • Theodosius II.
  • Münze
  • Theodosius II., Antike Herrscherprägung, Münzherr
  • 425-429 n. Chr.
  • Land: Türkei (Land)
    Region: Thrakien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Konstantinopolis
    Fundort: Polen (Land)
    Fundort: Klein Tromp (Trabki Małe) (Ort)
  • Nominal: Solidus, Material: Gold, Stempelstellung: 7, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 4,44 g
    Durchmesser: 21 mm
  • Ident.Nr. 18213361
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Spätantike (284 bis 476)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Beschreibung
Vorderseite: D N THEODO-SIVS P F AVG. Panzerbüste des Theodosius II. mit Helm samt Diadem und geschultertem Speer in der Frontalansicht, an der l. Schulter ein verzierter Rundschild, darauf der Kaiser als Reitersieger.

Rückseite: SALVS REI-PVBLICAE // CONOB. Zwei Kaiser in Konsulargewändern mit Nimbus auf einem gemeinsamen Thron sitzend in der Frontalansicht. Beide halten ein Tuch (mappa) in ihrer r. Hand und ein Zepterkreuz in ihrer l. Hand. Oben ein Stern.

Kommentar: Theodosius war der einzige Sohn des Arcadius und der Eudoxia (geb. 10.4.401 n. Chr.). Bereits am 10.1.402 n. Chr. wurde ihm der Titel eines Augustus verliehen. Seit dem Tode seines Vaters am 1.5.408 n. Chr. war Theodosius II. Kaiser in Ostrom. Theodosius war nicht in der Lage, eine eigenständige Politik zu entwickeln, sondern stand unter dem Einfluß erst seines Präfekten Anthemius, dann ab 414 n. Chr. seiner Schwester Pulcheria bzw. darauf seiner Gattin Eudocia (Ehe von 421–442/443 n. Chr.) und weiterer Favoriten. Er starb am 28.7.450 n. Chr. in Folge eines Sturzes vom Pferd.

Literatur: RIC X Nr. 237; G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) Constantinopolis 253 Nr. 79/1 (datiert 425-430 n. Chr.); P. Grierson - M. Mays, Catalogue of Late Roman coins in the Dumbarton Oaks Collection and in the Whittemore Collection (1992) Nr. 374 (datiert 426 (-429?) n. Chr.); K. Dahmen, Der Schatzfund von Klein Tromp in Ostpreußen (heute Trąbki Małe, Polen) Fundbeschreibung und -geschichte, Jahrbuch der Berliner Museen 2014, 75-90 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213361


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