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Theodosius I.
  • Theodosius I.
  • Münze
  • Theodosius I., Antike Herrscherprägung, Münzherr
  • 393-395 n. Chr.
  • Land: Serbien (Land)
    Region: Pannonien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Sirmium (Sremska Mitrovica)
    Fundort: Polen (Land)
    Fundort: Klein Tromp (Trabki Małe) (Ort)
  • Nominal: Solidus, Material: Gold, Stempelstellung: 6, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 4,28 g
    Durchmesser: 20 mm
  • Ident.Nr. 18213730
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Spätantike (284 bis 476)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Description
Vorderseite: D N THEODO-SIVS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Theodosius I. mit Diadem in der Brustansicht nach r.

Rückseite: VICTORI-A AVGGG H // COMOB. Kaiser steht im Panzer in Vorderansicht, den Kopf nach r. gewandt. Er hält in der l. Hand eine ihn bekränzende Victoria auf Globus und mit der r. Hand ein Feldzeichen. Der l. Fuß ist auf liegenden gefesselten Gefangenen gestellt. Im l. F. S, ...

Kommentar: Flavius Theodosius war am 11.1. 347 oder 346 n. Chr. in Spanien geboren worden und Sohn eines gleichnamigen Vaters und der Thermantia. Er war seit 376 mit Aelia Flavia Flaccilla verheiratet, nach ihrem Tod heiratete er 387 n. Chr. die Galla. Seit dem 19.1.379 war er Augustus. Im Jahre 380 n. Chr. ließ er sich nach einer Krankheit taufen. Am 19.1.383 n. Chr. erhob er seinen ca. sechsjährigen Sohn Arcadius zum Augustus, am 23.1.393 zudem den nunmehr neunjährigen Honorius. Theodosius erließ 391/392 n. Chr. mehrere Gesetze gegen den heidnischen Glauben und machte damit das Christentum zur Staatsreligion. Er starb am 17.1.395 n. Chr. in Mailand und wurde in Constantinopolis bestattet. Nach seinem Tode wurde das römische Reich unter seinen Söhnen in eine Ost- und eine Westhälfte aufgeteilt.

Literatur: RIC IX Nr. 15 a (dieses Stück erwähnt, datiert 393-395 n. Chr.); G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) 211 Sirmium Nr. 31/4; K. Dahmen, Der Schatzfund von Klein Tromp in Ostpreußen (heute Trąbki Małe, Polen) Fundbeschreibung und -geschichte, Jahrbuch der Berliner Museen 2014, 75-90 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213730


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