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Arcadius
  • Arcadius
  • Münze
  • Arcadius, Antike Herrscherprägung, Münzherr
  • 397-402 n. Chr.
  • Land: Türkei (Land)
    Region: Thrakien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Konstantinopolis
    Fundort: Polen (Land)
    Fundort: Klein Tromp (Trabki Małe) (Ort)
  • Nominal: Solidus, Material: Gold, Stempelstellung: 6, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 4,29 g
    Durchmesser: 20 mm
  • Ident.Nr. 18213755
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Spätantike (284 bis 476)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Description
Vorderseite: D N ARCADI-VS P F AVG [Dominus Noster Arcadius Pius Felix Augustus]. Panzerbüste des Arcadius mit Helm samt Diadem und geschultertem Speer in der Frontalansicht, an der l. Schulter ein verzierter Rundschild, darauf der Kaiser als Reitersieger nach r. Beiderseits je ein Graffito X.

Rückseite: CONCORDI-A AVGG B // CONOB [Concordia Augustorum]. Constantinopolis thront in der Frontalansicht, Kopf nach r. In ihrer r. Hand ein Zepter, in ihrer l. Hand eine sie bekränzende Victoria auf einem Globus, der r. Fuß ist auf einen Schiffsbug gestellt.

Kommentar: Auf der Vorderseite zwei Graffiti. - Arcadius wurde wohl 377 n. Chr. geboren und war der älteste Sohn des Theodosius I. und der Aelia Flaccilla. Am 19.1.383 wurde er zum Augustus ernannt. Bis auf seine äußerst schöne Handschrift sind von ihm keinerlei besondere Fähigkeiten bekannt, die Regierungsgeschäfte führte seine Umgebung. Arcadius war der Vater des Theodosius und vierer Töchter. Er regierte den Ostteil des seit 395 n. Chr. geteilten Reiches bis zu seinem Tode am 1.5.408 n. Chr. während sein Bruder Honorius den Westen übernahm.

Literatur: RIC X Nr. 7 (datiert 397-402 n. Chr.); G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) 246 Constantinopolis Nr. 55/1 (datiert 395-402 n. Chr.); P. Grierson - M. Mays, Catalogue of Late Roman coins in the Dumbarton Oaks Collection and in the Whittemore Collection (1992) Nr. 209 (datiert 395-401 n. Chr.); K. Dahmen, Der Schatzfund von Klein Tromp in Ostpreußen (heute Trąbki Małe, Polen) Fundbeschreibung und -geschichte, Jahrbuch der Berliner Museen 2014, 75-90 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213755


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