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Koinon der Makedonen
  • Koinon der Makedonen
  • Münze
  • 218-222 n. Chr.
  • Land: Griechenland (Land)
    Region: Makedonien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Beroia
  • Material: Bronze, Stempelstellung: 6, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 13,63 g
    Durchmesser: 26 mm
  • Ident.Nr. 18214411
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Griechen, Römische Kaiserzeit (-30 bis 283)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Vorderseite: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ. Kopf des Alexander III. mit Diadem nach r.

Rückseite: ΚΟΙ ΜΑΚΕΔΟΝΩΝ B N[EΩKO-PΩN]. Alexander III. zähmt den sich aufbäumenden Bukephalos.

Kommentar: Das erste Omega der Rs. ist aus einem Omikron im Stempel korrigiert. - Die Rs.-Darstellung der Münze bezieht sich auf ein legendäres und nachträglich vielfältig ausgeschmücktes Ereignis aus der Jugendzeit Alexanders des Großen, die Zähmung seines berühmten Pferdes Bukephalos: „Einmal brachte Philoneikos der Thessalier den Bukephalos und bot ihm Philipp für 13 Talente [78.000 Drachmen] an. Sie gingen ... um das Pferd zu prüfen, das sich als sehr wild und gänzlich unbrauchbar erwies ... und Alexander lief zu dem Pferd, nahm seine Zügel ... schwang sich hinauf und setzte sich im Sattel fest ... Philipp und sein Begleiter waren erst sprachlos vor Angst. Allein, als er stilgerecht wendete ... jubelten ihm alle zu. Sein Vater ... sagte: ‘Mein Sohn, suche Dir ein Königreich, welches zu Dir paßt, denn Makedonien bietet Dir keinen Raum mehr!’“ Plutarch, Alexander 6 (2. Jh. n. Chr.).

Literatur: AMNG III-1 Nr. 463,1 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214411


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