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Röm. Republik: Fälschung M. Iunius Brutus und L. Plaetorius Cestianus
  • Röm. Republik: Fälschung M. Iunius Brutus und L. Plaetorius Cestianus
  • Münzfälschung
  • vor 1843
  • Nominal: Denar (ANT), Material: Bronze, Stempelstellung: 10, Herstellungsart: gegossen
  • Gewicht: 5,07 g
    Durchmesser: 18 mm
  • Ident.Nr. 18218281
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Republik (-280 bis -30)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Vorderseite: BRVT IMP - L PLAET CEST. Kopf des Brutus mit Bart nach r.

Rückseite: EID MAR. Kappe (pileus) zwischen zwei Dolchen.

Kommentar: Es handelt sich bei dieser Münze um eine neuzeitliche Gussfälschung, die von Prof. G. F. Waagen aus Italien mitgebracht worden war. Sie ist bereits im Accessionsbuch des Münzkabinetts mit Datum vom 19. Juli 1843 richtig als Fälschung verurteilt worden. Diese relativ frühe und offensichtliche Fälschung zeugt von der Beliebtheit dieses bedeutenden historischen Münztyps im 19. Jh. und gehört in die Reihe früher Souveniers für Italienreisende.

Literatur: Vgl. für das Vorbild: Crawford Nr. 508,3 (Feldmünzstätte, 43-42 v. Chr.); G. Lahusen, Die Bildnismünzen der römischen Republik (1989) 17 f. Taf. 5,2; 81-83; B. Woytek, Arma et Nummi. Forschungen zur römischen Finanzgeschichte und Münzprägung der Jahre 49 bis 42 v. Chr. (2003) 526-528. 557 (Kleinasien, Thrakien oder Nordgriechenland, ca. Mitte-Okt. 42 v. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218281


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