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Knossos
  • Knossos
  • Münze
  • ca. 110-90 v. Chr.
  • Land: Griechenland (Land)
    Region: Kreta (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Knossos
  • Nominal: Tetradrachme, Material: Silber, Stempelstellung: 11, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 14,5 g
    Durchmesser: 30 mm
  • Ident.Nr. 18218296
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Griechen, Hellenismus (-336 bis -30)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Beschreibung
Vorderseite: Kopf des Apollon mit Lorbeerkranz nach l. Beiderseits der Magistratsname ΠΟΛ-ΧΩΣ.

Rückseite: ΚΝΩ-Σ-[Ι]-ΩΝ. Rundes Labyrinth in Aufsicht.

Kommentar: Die kretische Stadt Knossos ist seit der Antike eng mit der Sage von Minotauros verknüpft. Seine mythische Behausung, das Labyrinth, war eines der Wahrzeichen der Stadt. Seine Darstellung auf den knossischen Münzen geriet dabei aber äußerst unterschiedlich, da ein real nicht existierender Ort gezeigt werden musste. Das Labyrinth ist zwar immer in Aufsicht, aber mit unterschiedlichen Außenformen und Strukturierungen abgebildet. Nur in der Aufsicht kann das Labyrinth als solches erfasst werden. Der Variantenreichtum der Labyrinthdarstellungen kann durch diese Münzrückseite verdeutlicht werden, die das kretische Labyrinth mit einer runden Form widergibt.

Literatur: J. N. Svoronos, Numismatique de la Crète ancienne (1890) 77 Nr. 96 Taf. 6,18 (dieses Stück); L. Forrer, Le labyrinthe de Knossos et ses représentations sur les monnaies, SNR 10, 1900, 208 Nr. 24; BMC Crete 23 Nr. 41; SNG Lockett Nr. 2542.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218296


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