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Hamdaniden: Nāṣir ad-Daula Abū Muḥammad al-Ḥasan (Buyiden: Rukn ad-Daula Abū ʿAlī al-Ḥasan)
  • Hamdaniden: Nāṣir ad-Daula Abū Muḥammad al-Ḥasan (Buyiden: Rukn ad-Daula Abū ʿAlī al-Ḥasan)
  • Münze
  • Rukn ad-Daula Abū ʿAlī al-Ḥasan (335-366 AH/947-977), buyidischer Herrscher, Königtum (MA/NZ), Münzherr
    Rukn ad-Daula Abū ʿAlī al-Ḥasan b. Būya (335-366 AH/947-977), būyidischer Herrscher, Königtum (MA/NZ), Münzherr
  • 947? oder später
  • Land: Irak (Land)
    Fundort: Polen (Land)
    Fundort: Obrzycko (Ort)
  • Nominal: Dirhem, Material: Silber, Stempelstellung: 7, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 2,16 g
    Durchmesser: 22 mm
  • Ident.Nr. 18270908
  • Sammlung: Münzkabinett | Mittelalter | Hochmittelalter (900 bis 1250)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Karsten Dahmen
Beschreibung
Vorderseite: li-llāh / Mohammed ist der Gesandte Allāhs / Allāh segne ihn / Nāṣir ad-Daula / Abū Muḥammad / [Ibrīz] -/ [Muḥammad ist der Gesandte Allāhs. Er hat ihn mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt, um ihr die Oberhand .... Im Feld Glaubenssatz, Kalifenname, Titel und Ehrenname des hamdanidischen Prägeherren. Als Randschrift Qur'ān Sure IX,33. Feingold.

Rückseite: li-llāh / Muḥammad ist der Gesandte Allāhs / Allāh segne ihn und gebe ihm Heil / al-Muṭīʿ li-llāh / Rukn ad-Daula / Abū ʿAlī / Buwayh -/ [Muḥammad ist der Gesandte Allāhs. Er hat ihn mit der Rechtleitung und der Religion der .... Im Feld Glaubenssätze, Kalifenname, Titel und Ehrenname des Buyiden Prägeherren. Als Randschrift Qur'ān Sure IX,33.

Kommentar: Zerteilt. - Hybride Stempelkopplung (Vorderseitenstempel aus der Goldprägung). - E. von Zambaur, Die Münzprägungen des Islams (1968) 234 Anm. 65 verweist auf die in zeitgenössischen Quellen überlieferte Prägung mittels alter Münzstempel in der Münzstätte Bagdad im Jahr 334 AH, die allerdings von der Gegenpartei der hier auf der Rückseite genannten buyidischen Prägeherren, dem Hamdaniden-Herrscher Nāṣir ad-Daula, veranlasst worden sein soll. Bisher sind nur Dinare des Nasir ad-Daula für die Jahre 330/331 AH bekannt geworden [S. Album, Checklist of Islamic Coins ³(2011) Nr. V259, 260, 747].Eduard von Zambaur, Die Münzprägungen des Islams, Wiesbaden 1968, S. 234 Anm. 65 verweist auf die chronikalisch überlieferte Prägung mit alten Münzstempeln in der Münzstätte Bagdad im Jahr 334 H., die allerdings der Gegenpartei der hier vertretenen Prägeherrn veranlasst worden sein soll.

Literatur: J. Friedländer, Der Fund von Obrzycko (1844) 28.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18270908


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