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eine von zwei Deckplatten eines Notizbüchleins in Gestalt eines immerwährenden Kalenders
  • eine von zwei Deckplatten eines Notizbüchleins in Gestalt eines immerwährenden Kalenders
  • Schreibbüchlein
  • um 1700
  • Entstehungsort stilistisch: Süddeutschland
  • Silber, graviert
  • Höhe x Breite: a) 8,6 x 4,8 cm
    Höhe x Breite: b) 8,6 x 4,8 cm
  • Ident.Nr. K 3938 b
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Manuela Krüger
Description
Auf diesem Täfelchen ist eine Tabelle mit den Festtagen, den Tierkreiszeichen, den Tages- und Nachtstunden sowie dem Sonnenauf- und sonnenuntergang während der verschiedenen Monate eingraviert.
Beide Deckkplatten sind publiziert in T. Hausmann, Alte Uhren, KGM Berlin 1979, Kat. Nr. 38:
"Flache rechteckige Platte mit eingravierten achsialsymmetrischen von einem schmalen Ornamentstreifen umrahmten Ranken. In der Mitte die Tage des Monats im Kreis, überdeckt von einem aufgenieteten drehbaren Scheibchen, in dessen Randausschnitt jeweils sieben Tage erscheinen, neben ihnen auf der Deckscheibe die Wochentage und die Planetenregenten, umfangen von der Umschrift: »Calendarium Perpetuum«. - Unten ein preußischer Steuerstempel von 1809: kursives FW (R 3 4419, - W. Scheffler, Berliner Goldschmiede, Berlin 1968, S. XXII, Nr. 30 a.)
Das vorliegende Silberblatt bildet zusammen mit einem weiteren Täfelchen, von dem die Festtage der Monate abzulesen waren, die Bedeckung eines Schreibblocks, dessen Blätter am oberen Rand aufeinander genietet waren und auseinandergefächert werden konnten. Das Ornament zeigt den Stil der Zeit um 1700. Die Benennung des letzten Wochentages mit »Sambstag« deutet auf süddeutsche Herkunft des Notizblocks hin."
MAKR


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