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  • Goldperle
  • Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939), Sammler
  • 700 - 1520
  • Costa Rica
    Guanacaste (Provinz)
    Bagaces (Kanton)
    La Virgen (Ort)
  • Gold
  • Durchmesser: (größte Scheibenperle) 0,8 cm
    Länge: (Röhrenperle) 1,4 cm
    Durchmesser: (Röhrenperle) 0,6 cm
    Gewicht: (gesamt) 3,8 g
  • Ident.Nr. IV Ca 34231
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Andrea Blumtritt
Beschreibung
Die Perlen dienten wahrscheinlich als Glieder einer oder mehrerer Ketten, die um den Hals oder am Handgelenk getragen wurden. Die übrigen Kettenbestandteile konnten sich aus anderen Materialien zusammensetzen. Haberland dokumentierte 1963 am Fundort Chilaite (Isla Ometepe) eine Halskette, die von drei röhrenförmigen Blechperlen, 2 Harzperlen, 50 Grünsteinperlen und 306 Tonperlen gebildet wird (Museum für Völkerkunde Hamburg, Postenbuch, Nr. 84.9: 139). Snarskis (1985: 32, Fig. 13) stellt eine Kette von der Insel San Lucas (Golfo de Nicoya) vor, deren Elemente aus Knochen, Zahn und einer avimorphen Goldfigur bestehen. Im Grab 11 des Fundorts Conte (450-900d.C.) wurden über 3000 Goldperlen gefunden. Sie gehörten wahrscheinlich zu mehreren Halsketten und einem perlenbesetzten Gürtel. Ethnohistorische Quellen des 16. Jahrhunderts belegen, daß in Panamá Halsketten von beiden Geschlechtern getragen wurden (Hearne und Sharer 1992: 110). (Künne 2005)


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