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Bildnis des Prinzen Karl von Sachsen
  • Bildnis des Prinzen Karl von Sachsen
  • Bild
  • Anton Graff (1736 - 1813), Maler
  • nach 1773
  • Öl auf Leinwand auf Zinkblech
  • 64 x 51,8 cm
  • Ident.Nr. A III 491
  • 1965 Ankauf aus dem Staatlichen Kunsthandel der DDR
  • Sammlung: Nationalgalerie | Alte Nationalgalerie
  • © Foto: Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Andres Kilger
Beschreibung
Provenienz
Prinz Karl von Sachsen und Polen (1733–1796), Sohn von Kurfürst August III. von Sachsen, König von Polen und der Erzherzogin Maria Josepha von Österreich, wurde im Alter von 25 Jahren zum Herzog von Kurland und Semgallen ernannt. Einige Jahre lebte er auf Schloß Mitau, ab 1763 in Dresden im Kurländer Palais und in seiner Sommerresidenz Schloß Elsterwerda. In diesem ovalen Bildnis wiederholte Anton Graff Kopf und Schultern des um 1773 entstandenen halbfigurigen Porträts des Prinzen vor landschaftlichem Hintergrund (vgl.Berckenhagen, Anton Graff, Berlin 1967, Nr. 793). Die Berliner Replik zeigt den lebhaft blickenden Karl von Sachsen in roter Uniform mit hellblauer Schärpe; halb verdeckt sie den gestickten polnischen Orden des Weißen Adlers, den August der Starke 1705 gestiftet hatte. Die Inschrift auf dem Johanniterkreuz ist nur zu ahnen: »PRO FIDE, REGE ET LEGE«. Um den Hals trägt Karl von Sachsen den russischen Orden des heiligen Andreas. | Birgit Verwiebe


SIGNATUREN UND INSCHRIFTEN
nicht bezeichnet

AUSSTELLUNGEN
– Anton Graff, Gesichter einer Epoche, Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Alte Nationalgalerie, 25.10.2013-23.2.2014

LITERATUR
– Ausst.-Kat. Winterthur 2013: Anton Graff, Gesichter einer Epoche, hrsg. von Marc Fehlman und Birgit Verwiebe, Ausst.-Kat. Museum Oskar Reinhart, Winterthur, 22.6.2013-29.9.2013; Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie, 25.10.2013-23.2.2013, S. 116, Kat.-Nr. 34, Farbtaf. S. 117
– Nationalgalerie 1986: Die Gemälde der Nationalgalerie. Verzeichnis. Deutsche Malerei vom Klassizismus bis zum Impressionismus. Ausländische Malerei von 1800 bis 1930, bearb. v. Claude Keisch, Berlin (Ost), Die Museen, 1986, o. S.
– Nationalgalerie 1996: Die Gemälde der Nationalgalerie, München, Saur, 1996 (CD-ROM)
– Nationalgalerie 1999: Gesamtverzeichnis der Gemälde und Skulpturen; Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, München, Saur, 1999 (CD-ROM)
– Nationalgalerie 2017: Malkunst im 19. Jahrhundert. Die Sammlung der Nationalgalerie, hrsg. v. Angelika Wesenberg, Birgit Verwiebe und Regina Freyberger, Petersberg, Imhof, 2017, S. 296 mit Abb.
– WVZ Berckenhagen 1967: Ekhart Berckenhagen, Anton Graff. Leben und Werk, Berlin, Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, 1967, S. 227, Kat.-Nr. 795, Abb. S. 226


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